Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Kelzenberger Gemeinde verabschiedet ihr Pfarrer-Ehepaar nach 38 Jahren

Seit 1983 teilt sich das Pfarrer-Ehepaar Gabi und Bodo Beuscher die Pfarrstelle in Kelzenberg, bis 1985 als Pfarrer/ Pfarrerin im Hilfsdienst. Sie hatten sich schon während ihres Examens um die Stelle beworben und wurden gemeinsam in der Kelzenberger Kirche ordiniert. 38 Jahre lang haben Gabi und Bodo Beuscher die Gemeinde geprägt und ein lebendiges, weit über den Ort Kelzenberg hinaus wirkendes Gemeindeleben aufgebaut.
In seiner ersten Predigt als frisch eingeführter Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Kelzenberg wünschte Bodo Beuscher sich und seiner Gemeinde den Mut, die klare Heilsbotschaft Jesu deutlich auszusprechen. Und schon damals, im Januar 1985, wurde klar, dass er und seine Frau Gabi eine klare Botschaft haben: „Es sieht doch so aus, dass wir alle in einem riesigen Festzelt vor leeren Gläsern sitzen. Wir als Christen wollen aber das Fass aufmachen, um die leeren Gläser und Herzen zu füllen.“ 

Und ein Fass haben beide aufgemacht. In 38 Jahren ist viel passiert. Unzählige Menschen sind Christen geworden, andere haben die Bibel neu verstanden. Bodo Beuscher: „Es geht nicht ums Christlich-Sein, es geht ums Christ -Sein – ein Christus-Mensch sein!“. 


Umfangreiche Angebote, getragen durch viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wurden ins Leben gerufen, darunter eine florierende Jugendarbeit, beständig wachsende Hauskreise oder ein alljährlicher Glaubenskurs. Und durch eine beständige Verbindung in den Kongo sind die Kelzenberger auch „jenseits von Kelzenberg“ aktiv geworden.

Besondere musikalische Höhepunkte bildeten Konzerte durch den Kelzenberger Jugendchor oder durch Gäste aus aller Welt. Gabi Bescher: „Gott ist allmächtig, aber er kann sich nicht selber loben. Deswegen ist unser vorrangigster Job, ihn zu loben, ganz unabhängig davon, wie es uns gerade geht“.

Die Lebendigkeit und das Wachstum der Kelzenberger Gemeinde hat sich auch baulich niedergeschlagen. Zweimal wurde das Gemeindehaus erweitert, die Kirche wurde umfangreich renoviert und auf der Empore wurde Platz für die vielen Gottesdienstbesucher geschaffen.

Die Nachfolge für das Pfarrer-Ehepaar ist geregelt: Zur neuen Pfarrerin wurde Christiane Hambsch gewählt. Ihr zur Seite steht ein Team, dem neben Gemeindebauer Charles Hackbarth etliche Presbyterinnen und Presbyter angehören.

 

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