Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Keine Präsenz-Gottesdienste am ersten Mai-Wochenende

Evangelische und katholische Gemeinden in Mönchengladbach planen die Wiederaufnahme der Gottesdienste frühestens ab 9./10. Mai

Die Konzepte zur sicheren Durchführung von Gottesdiensten werden von Seiten der Kirchen mit dem städtischen Ordnungs- und Gesundheitsamt abgestimmt. Unter anderem ist die Anzahl der Gottesdienstbesucher zu beschränken, es werden Plätze mit genügend Abstand ausgewiesen, auf gemeinsamen Gesang oder liturgische Formen der Berührung wie den Friedensgruß wird verzichtet. Mund- und Nasenschutz für diejenigen, die ihre eigene Maske vergessen haben, sowie Desinfektionsmittel werden bereitgehalten.

Gegenwärtig läuft die Abstimmung mit den kommunalen Behörden noch, aber die beiden Kirchen sind zuversichtlich, am Muttertagswochenende zumindest in einige Kirchen gleichzeitig wieder an den Start gehen zu können. Andere  Gladbacher Kirchengemeinden werden voraussichtlich erst im Laufe des Mai oder nach Pfingsten ihre Türen wieder für Gottesdienstbesucher öffnen. Diese Entscheidung wird evangelischerseits vom jeweiligen Presbyterium getroffen. In den  katholischen Gemeinden entscheidet jeweils der Kirchenvorstand unter Vorsitz des Pfarrers.

Dass beide Konfessionen gleichzeitig ihre Gottesdienste wieder aufnehmen, freut die Verantwortlichen. „Das ist ein gutes ökumenisches Signal“, unterstreicht Pfarrer Klaus Hurtz. „Wir haben die Kirchen gemeinsam geschlossen und wir beginnen in Mönchengladbach auch wieder gemeinsam“, erklärt der Superintendent.

Am kommenden Wochenende halten die Gemeinden ihre inzwischen entwickelten Formate weiter vor. Sie reichen von Impulsandachten auf der Homepage der Rheydter Hauptkirche bis zu Andachten, die in Großheide an der Wäscheleine zum Mitnehmen hängen. Auch die Online-Gottesdienste zum Beispiel in Rheindahlen gehen weiter.

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