Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Aktualisierte Corona-Regelungen im Bereich der EKiR

Nordrhein-Westfalen

Bestattungen

Bestattungen sind unabhängig von der Anzahl der anwesenden Personen zulässig, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene getroffen wurden und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird. Der Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Familienmitgliedern oder Personen aus höchstens zwei häuslichen Gemeinschaften oder wenn nicht mehr als zehn Personen anwesend sind. In geschlossenen Räumen (z. B. in Trauerhallen) ist die Rückverfolgung sicherzustellen. Das heißt, von allen Teilnehmenden müssen mit deren Einverständnis Name, Adresse und Telefonnummer festgehalten werden. Nach vier Wochen ist diese Datenerhebung zu vernichten (bei elektronischer Aufnahme vollständig zu löschen).

 

Freizeiten

In den Schulsommerferien sind Freizeiten und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche zulässig. Dabei sind die Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten. Dabei ist insbesondere auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen zu achten (mit den Ausnahmen wie schon unter Bestattungen beschrieben). Außerdem muss für angepasste Reinigungsintervalle, Handdesinfektionsmöglichkeiten und Informationstafeln zum infektionsschutzgerechten Verhalten gesorgt werden. Wenn der Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann, kann alternativ die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgesehen werden. Das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept muss dem zuständigen Gesundheitsamt vor der Ausschreibung der Freizeit vorgelegt werden. Die Hygiene- und Infektionsschutzvoraussetzungen gelten auch für die Unterbringung und die Busreise.

 

Gruppen und Kreise

Gruppen von höchstens zehn Personen dürfen sich im öffentlichen Raum treffen. Das gilt auch für kirchliche Gruppen und Kreise. Die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern gilt dabei nicht. Ebenso ist die Möglichkeit der Rückverfolgung nicht angeordnet. Es liegt aber in der Verantwortung der zusammentreffenden Personen, für vier Wochen nach Zusammentreffen im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus sämtliche Personen dem Gesundheitsamt alle Kontaktdaten nennen zu können.

Kirchlicherseits empfehlen wir dennoch dringend die Einhaltung der Hygieneregeln und des Mindestabstands von 1,5 Metern (wie im EKD-Eckpunktepapier beschrieben) sowie die Erfassung der Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Eigene Regelungen gibt es für Bildungsveranstaltungen und Konfirmandenarbeit.

 

Gottesdienste

Gottesdienste, auch kirchliche Trauungen und Trauerfeiern in kirchlichen Räumen, finden unter den im EKD-Eckpunktepapier beschriebenen Abstand- und Hygieneregelungen statt.  Auch hier ist die Rückverfolgbarkeit wie schon beschrieben zu gewährleisten.  Für Zusammenkünfte nach Trauungen gelten die Regelungen für Versammlungen im öffentlichen Raum. Das heißt insbesondere, dass eine Person sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzen darf. Es ist die Abstandsregelung von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten mit den schon genannten Ausnahmen.

Da Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen unter Hygiene- und Infektionsschutzvorkehrungen wieder möglich sind, ist dort auch seelsorgliche Begleitung wieder möglich.

 

Kirchenmusik

Bei Konzerten in Räumlichkeiten und im Freien darf höchstens ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität des betreffenden Veranstaltungsbereiches, höchstens dürfen aber 100 Personen, anwesend sein. Es ist für geeignete Hygienemaßnahmen, Steuerung des Zutritts und die Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen und mit den bereits beschriebenen Ausnahmen) zu sorgen. In Räumlichkeiten ist für eine dauerhafte gute Durchlüftung zu sorgen.

Die Rückverfolgbarkeit ist wie oben schon beschrieben zu gewährleisten und gegebenenfalls ist eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auszusprechen.  Bei Konzerten mit Blasinstrumenten und/oder Gesang ist ein Mindestabstand zwischen Personen von zwei Metern einzuhalten. Zwischen Bühne und Publikum müssen mindestens drei Meter Abstand liegen.

Bei der Nutzung und Reinigung der Blasinstrumente ist besonders auf die Hygiene zu achten. Die Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten sollte möglichst vermieden werden. Das Kondenswasser bei Blasinstrumenten muss mit Einweghandtüchern aufgefangen werden. Zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen ist ein Schutz vor den Schalltrichtern vorgeschrieben.

Auch bei Proben sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur ständigen Durchlüftung von Innenräumen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von zwei Metern sicherzustellen. Die Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person ist zu gewährleisten und Zuschauern ist der Zutritt zu Proberäumen nicht gestattet.  Auch hier soll die Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten möglichst vermieden werden. Das Kondenswasser bei Blasinstrumenten muss mit Einweghandtüchern aufgefangen werden. Zur Vermeidung der Verbreitung von Aerosolen ist ein Schutz vor den Schalltrichtern vorgeschrieben.   Beim Singen ist ein Abstand von drei Metern zwischen Personen und vier Metern in Ausstoßrichtung gefordert.

 

 

Konfirmandenarbeit

Konfirmandenarbeit kann stattfinden, sofern geeignete Vorkehrungen zur Hygiene getroffen werden und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen (mit den schon genannten Ausnahmen) eingehalten wird. In Räumen darf maximal eine Person pro fünf Quadratmetern Raumfläche anwesend sein, sofern nicht durch einen Raumplan die Einhaltung der Mindestabstände auch bei Nutzung von mehr Personen dargestellt werden kann.

 

Gremien

Presbyterien und Kreissynodalvorstände dürfen als rechtlich vorgesehene Gremien einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft tagen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen. Außerdem muss der Zutritt zum Sitzungsraum gesteuert werden und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen (mit den schon genannten Ausnahmen) sichergestellt sein.  Die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden muss gewährleistet werden.

 

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