Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Abschied und Aufbruch –Pfarrerin Monika Ruge verlässt Grevenbroich

In Grevenbroich hinterlässt sie tiefe Spuren, da sind sich Presbyter, Superintendent und Kollegen der 59jährigen einig. Seit 1992 war sie in der Region tätig, erst als Pastorin im Sonderdienst in der Kirchengemeinde Dormagen, dann als Pfarrerin in Grevenbroich, lange Zeit gleichzeitig auch Krankenhausseelsorgerin. Sie absolviert Zusatzausbildungen zur Exerzitienbegleiterin und Gestalttherapeutin. „Sie sind nah an der Kraftquelle und nah am Menschen“, sagt Superintendent Denker. „Das macht Sie zu einer besonders guten Seelsorgerin.“ Sie habe tiefe geistliche Spuren in der Gemeinde gezogen. Aber auch in anderen Bereichen hat sie die Gemeinde Grevenbroich  entscheidend mit geprägt: in der Quartiersarbeit, mit innovativer Seniorenarbeit, ökumenischen Aktivitäten und meditativen Angeboten. Sie hat die Hospizbewegung „Jona“ mit gegründet und war lange Zeit deren Vorsitzende.

„Ich bin immer sehr gern in Grevenbroich gewesen und gehe mit einem großen Schatz an vielen schönen, tiefen und vertrauensvollen Begegnungen“, sagt Pfarrerin Ruge und zitiert zum Schluss die Worte einer alten Dame bei einem anderen Abschied: „Sie gehen, aber der Herr bleibt.“

Die offene Pfarrstelle in Grevenbroich soll bis zum Herbst wieder besetzt werden.

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