Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

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Ev. Friedhof Wickrathberg feiert 200jähriges Bestehen

Ein Friedhof ist vieles: ein Ort der Stille, der Trauer, der Erinnerung und der Hoffnung. „Christen leben von dieser Hoffnung, der Hoffnung auf Auferstehung“, sagt Esther Gommel-Packbier, Pfarrerin der evangelischen Gemeinde in Wickrathberg. Dort im ländlichen Mönchengladbach liegt der älteste evangelische Friedhof der Stadt. 1821 fand hier die erste Beisetzung statt. Am Sonntag, den 22. August wird mit einem um 10.30 Uhr beginnenden Fest-Gottesdienst auf dem Friedhof das 200jährige Bestehen gefeiert. Ob ein im Anschluss geplantes Programm stattfinden kann, steht unter Corona-Vorbehalt.

Der evangelische Friedhof, der von der Straße Auf dem Damm und vom Postillionsweg aus  zugänglich ist, wurde auf einem ehemaligen Exerzierplatz angelegt. Zuvor waren die evangelischen Christen, die in Wickrathberg eine Mehrheit stellten, rund um die Kirche beigesetzt worden. Aber dort war kein Platz mehr. Mehr Raum bot das Gelände des Exerzierplatzes, das auch noch erfreulicherweise an der nach Wickrath führenden Allee lag. „Auch die evangelischen Bürger Wickraths wurden auf dem Wickrathberger Friedhof beerdigt“, erklärt Ulrike Krüner, deren Familie seit Generationen mit der evangelischen Gemeinde verbunden ist. Sie bietet Führungen über den Friedhof und durch die Wickrathberger Kirche an. „Der Friedhof musste von Mauern eingefasst werden, das sah das napoleonische Gesetz vor“, sagt die ehrenamtliche Gemeindearchivarin. „So wurde verhindert, dass Vieh auf den Gräbern graste.“ Weiterlesen...

 

EKiR- Hilfe-Börse - Kirche hilft helfen

Viele Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland sind hart getroffen von den Überschwemmungen. Viele brauchen Unterstützung – andere wollen helfen. Die Online-Hilfe-Börse der EKiR vernetzt Hilfesuchende und Helfer. Unter

https://news.ekir.de/gesuche-und-hilfsangebote-fuer-hochwasseropfer 

können Hilfegesuche und Hilfsangebote eingestellt werden.

Soforthilfe angelaufen

Evangelische Kirche und Diakonie haben vier Millionen Euro für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen bereitgestellt. Die Auszahlung von bis zu 1500 Euro Bargeld pro Haushalt als Soforthilfe ist angelaufen.

Glocken läuten zum Gedenken

Zum Gedenken an die Flutopfer läuten heute in vielen Kirchen im Rheinland und in ganz Deutschland die Glocken und es werden Andachten gehalten.