Jahreslosung 2018
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6 (L)

Synode entwickelt Visionen

Schwindende Gemeindegliederzahlen, moderne Medien, reformatorische Theologie, Ökumene, Spiritualität, politische Verantwortung und die Gewinnung und Begleitung von Ehrenamtlern waren die Themen, die die Synodalen in den Arbeitsgruppen bearbeitet haben. Dabei wurde deutlich, dass es für verschiedene Themen gleiche Visionen gibt.

Kirche sollte alte Strukturen verlassen und neue Ideen zulassen. Dies gilt in besonderer Weise für den Umgang mit Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Selbstbewusst vom Glauben und der Bibel erzählen und nach draußen zu den Menschen gehen, wird in der immer stärker werdenden säkularen Gesellschaft ein wichtiger Baustein für die Kirche von morgen sein. So kann beispielsweise ein Flashmob an einem weltlichen Ort, wo gebetet, gesungen und gegessen wird, für Menschen ein wichtige Erfahrung sein. Diese Erfahrung geben sie weiter und es werden mehr Menschen etwas von Kirche erfahren als dies heute noch im Gottesdienst und anderen kirchlichen Veranstaltungen möglich ist.

Das Ganze könnte durch „Kirche 3.0“ unterstützt werden, wenn stärker als bisher die technischen Medien und Kanäle genutzt werden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass auch alle Menschen Zugang zum Internet haben und dies nutzen können.

Für das ökumenische Miteinander gibt es den Wunsch nach einem gemeinsamen Haus für alle Religionen, in dem die Welt mit dem Herzen gestaltet wird.

Zur Weiterentwicklung der verschiedenen Ideen wurde vorgeschlagen, einen Wettbewerb zur Umsetzung von Zukunftsprojekten auszuschreiben. Mit einem noch zu beschließenden Preisgeld kann dann die Siegergemeinde ein Projekt durchführen. Der Kreissynodalvorstand wird an den Themen der Tagung weiterarbeiten und zur nächsten Kreissynode im November einen Beschlussvorschlag vorlegen.

 

 

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